Funktionsweise

Elektrozaunanlagen sind für das Halten und Einzäunen von Tieren gedacht. Normalerweise ist ein elektrischer Zaun für Nutztiere auf der Weide oder für Wildtiere außerhalb des frischen Grüns eine psychologische Barriere.

Der hochzugfeste Elektrozaun ist eine sehr strapazierfähige, kostengünstige und hochwirksame Begrenzungen zum Halten von Tieren.

 

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Funktionsweise

Wozu verwendet man Elektrozäune?

Der elektrische Zaun ist ein Hindernis für alle Lebewesen. Das Tier kommt gegen den Elektrozaun und hält sich nach dieser Erfahrung nicht mehr in seiner unmittelbaren Nähe auf.

Die Berührung mit dem mit Strom geladenen Draht löst einen Stromschlag aus, weil es zusammen mit dem Boden (Erdung) den Stromkreis schließt. Wenn das Tier und die Masseklemme des Weidezaungeräts nicht ausreichend geerdet sind, kann der Strom nicht fließen und der elektrischen Schlag bleibt aus.

Der Zaun muss so installiert sein, dass er der Belastung durch Tiere, Schnee und Wind standhält. Das Weidezaungerät muss genug Strom für die gesamte Länge des Zauns und die auf der Weide gehaltenen Tiere produzieren.

Die Erdung macht selbst etwa die Hälfte des Elektrozaunsystems aus, deshalb ist es wichtig, die Erdungsleitung korrekt zu installieren. In Gegenden mit schlechtem Boden sind die Bedingungen für eine gute Erdung nachteilig. Stattdessen lässt sich ein System mit zwei Drähten einsetzen, indem einer der Drähte elektrisch geladen ist und der andere als Erdung funktioniert. Dieses Doppeldrahtsystem kommt immer dann zum Einsatz, wenn abwechselnd „geladene“ und Erdleitungen installiert wurden.

Den elektrisch geladenen Draht sollten Sie außerdem sorgsam installieren und er darf nicht in ständigem Kontakt mit Büschen, hohem Gras und anderen leitenden Objekten kommen. Andernfalls verliert die elektrische Ladung des Zauns ihre „Schlag“-Kraft.

Unabhängig von der verwendeten Bedrahtung müssen Erdspieße immer mit der Erdung des Weidezaungeräts verbunden sein.

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